Immobilien in Basel kaufen

Der Kauf einer Immobilie ist in den meisten Fällen die grösste Investition im gesamten Leben, deshalb sollte dieser gut geplant sein und nicht unter Zeitdruck erfolgen. Der Kauf der falschen Immobilie kann fatale Folgen haben. In diesem Artikel werde ich auf einige Aspekte eingehen, die man beachten sollte. Diese gelten nicht nur, wenn man Immobilien in Basel kaufen will, sondern grundsätzlich.

Beginnen tut der Kauf eines Hauses oder einer Wohnung heutzutage meistens durch eine Anzeige in der Zeitung oder im Internet. Schon hier sollte man aufpassen. Bezeichnungen, die für den Laien nicht nur „ungefährlich“, sondern oft sogar positiv klingen, verbergen in einigen Fällen Mängel. So wird häufig die Bezeichnung „aufstrebendes Gebiet“ oder ähnliches verwendet. Was auf den ersten Blick durchaus gut wirken kann, verbirgt in vielen Fällen leider eine grosse Baustelle und das angepriesene Haus liegt dann mitten drinnen.

Noch bei dem vorläufigen Auswählen einer Immobilie zur Besichtigung ist es wichtig, darauf zu achten, dass eben jene nicht unter Denkmalschutz steht, wie es gerade bei älteren Häusern oftmals der Fall ist. Trifft das nämlich zu, so stehen einem Grossteil elementarer Renovierungen oder sonstigen Änderungen rechtliche Probleme im Weg, die das Vorhaben meistens entweder unmöglich machen oder auf jeden Fall deutlich erschweren und teurer machen.

Nachdem man sich schliesslich entschieden hat, eine Immobilie zu besichtigen, sollte man schon bei der Terminplanung einige Dinge im Hinterkopf behalten. Wichtig ist in allererster Linie, dass man sich genügend Zeit für den Termin nimmt. Der Kauf eines Hauses sollte einem so viel wert sein, dass man sich einmal einen Tag freinimmt. Diese Zeit ist eigentlich immer absolut notwendig. Wer die Immobilie unter Zeitdruck besichtigt, läuft auf die Gefahr hinaus, Mängel zu übersehen. Die werden später sehr teuer.

Ein weiterer, nicht völlig unwichtiger Aspekt ist, dass man die Besichtigung lieber in die Woche legen sollte, statt auf den Sonntag. Der Grund hierfür ist einfach: Um die Lage und Umgebung am besten beurteilen zu können, ist es wichtig, sie sich an einem Tag anzusehen, an dem nicht Wochenende ist. Denn dann ist z.B. die Lärmbelastung häufig deutlich geringer als unter der Woche.

Tritt man schliesslich die Besichtigung an, sollte man mindestens eine zweite Person mitbringen. Schliesslich sehen vier Augen sogar sprichwörtlich mehr als zwei. Hilfreich erweist es sich sicherlich auch, wenn man eine Person im Freundeskreis hat, die sich auf diesem Gebiet zumindest ein wenig auskennt. Bittet man diese einen bei der Besichtigung zu begleiten, deckt sie in vielen Fällen Mängel, wie beispielsweise zu wenige Steckdosen oder überpinselte Schimmelstellen auf, die der Otto Normalverbraucher gar nicht erkennen würde.

Bevor man dann den tatsächlichen Kauf antritt, empfiehlt es sich in praktisch allen Fällen, das Haus noch einmal von einem professionellen Gutachter bewerten zu lassen. Dieser kostet zwar ein wenig Geld extra. Doch dieses fällt bei dem ohnehin schon hohen Preis einer Immobilie erstens nicht mehr wirklich ins Gewicht und zweitens kostet das nachträgliche Ausbügeln solcher Schäden immer deutlich mehr als der Gutachter. Die Investition lohnt sich also in jedem Fall.

Beachtet man also die genannten Dinge beim Kauf einer Immobilie, kann eigentlich nichts mehr schief gehen und der Traum vom neuen Haus oder der neuen Wohnung in der drittgrössten Stadt der Schweiz, Basel, kann bald in Erfüllung gehen. Dank dieser Tipps wird es sicherlich kein Albtraum!

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