Wasserenthärtung leicht gemacht

Während sich manche Menschen überhaupt keine Gedanken über den Härtegrad des aus den heimischen Leitungen fliessenden Trinkwassers machen, wissen andere, dass zu hartes Wasser eine Menge Probleme bereiten kann. Mit einer Entkalkungsanlage kann man hartem Wasser den Garaus machen.

In der Schweiz gibt es viele Regionen, in denen das Wasser besonders hart ist. Doch was soll man sich eigentlich unter dem Begriff „hartes Wasser“ genau vorstellen? Viele Regionen weisen ein kalkhaltiges Gestein auf, welches bestimmte Mineralstoffe im Boden löst. Aus diesem Grund wird bei Wasserwerken besonders viel Wert darauf gelegt, dass gesundheitsschädliche oder krankmachende Bakterien herausgefiltert werden. Kalk wird allerdings nicht gefiltert, denn Kalk ist für die Gesundheit völlig unbedenklich.

Allerdings hat Kalk den grossen Nachteil, dass es sich schnell in den Leitungen festsetzt und zu Kalkablagerungen führt. Doch nicht nur die Rohrleitungen an sich, sondern auch Spülmaschinen und Waschmaschinen können Kalkablagerungen heftig zusetzen. Aus diesem Grund sollte man in Gebieten mit hartem Wasser auf gute Vorrichtungen zur Wasserenthärtung bauen. Wasserenthärter wie die von Softwater, Aquatec oder EuroVlies scheinen auf den ersten Blick eine vergleichsweise teure Anschaffung zu sein, doch auf lange Sicht kann diese Investition jede Menge Geld sparen. Der Vorteil von weichem Wasser ist nicht nur, dass Waschbecken und Rohrleitungen nicht mehr so oft entkalkt werden müssen, sondern man benötigt auch viel weniger Waschmittel und Spülmittel, um die gleichen Ergebnisse zu erzielen, als ein Haushalt, in dem hartes Wasser durch die Leitungen fliesst.

Wasserenthärter funktionieren, indem sie die im Wasser gelösten Mineralien unter Verwendung eines Ionenaustauschers entfernen. Hierbei wird ein spezielles Salz eingesetzt, welches Mineralien durch Natrium austauschen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Mildes Wasser aus den Leitungen und keine Kalkablagerungen mehr, die unter Verwendung teurer Produkte entfernt werden müssen. Doch woher weiss man überhaupt, ob sich die Anschaffung einer Entkalkungsanlage auch wirklich lohnt?

Am besten macht man sich direkt bei den örtlichen Wasserversorgern schlau. Diese führen regelmässige Messungen und Prüfungen durch und können einem genau sagen, wie es um die Wasserhärte in Ihrer Gegend steht. Bei einer hohen Wasserhärte lohnt sich die Anschaffung einer Entkalkungsanlage allemal und sie sorgt im Laufe der Jahre sogar dafür, dass Kosten und Reinigungsaufwand deutlich geringer sind als ohne eine solche Anlage.

Natürlich ist es auch wichtig, nicht gleich die erstbeste Entkalkungsanlage zu kaufen, sondern sich über die vielen auf dem Markt verfügbaren Produkte zu Informieren. Nicht nur eine hohe Leistung und gute Reinigung sind wichtige Faktoren bei solchen Geräten, sondern auch die Lebensdauer spielt eine wichtige Rolle bei dieser Anschaffung.